Freitag, 20. Mai

i.d. new talents - sumbisori

JULIA GRUNER, CHRISTOPH KILIAN und NATASCHA SCHMITTEN

Vernissage: Freitag, 20. Mai 2016 um 19 Uhr

Öffnungszeiten: Samstag, 21. Mai, 12-17 Uhr                        
                          sonntags, 14-17 Uhr 
Dauer: 21. Mai - 03. Juni 2016

Finissage: 03. Juni, 20 Uhr

 Im Rahmen der i.d. new talents stellt das Quartier am Hafen in der Gruppen Ausstellung SUMBISORI drei neuen Positionen aus dem Atelierhaus vor.

Gezeigt werden aktuelle Arbeiten, der KünstlerInnen Julia Gruner, Christoph Kilian und Natascha Schmitten.
Trotz der unterschiedlichen Arbeits- und Herangehesweisen der Künstler, ist in ihren Werken das Feld der Forschung ein wichtiger Bestandteil.
Das Beobachten, Verfolgen und Recherchieren an einem Material, an einer Struktur oder einer Idee führt einen jeden von ihnen auf eine ganz eigenen Reise und ins Abtauchen eigener Welten. So ist allen Arbeiten ein feiner Schleier von Sensibilität und Geheimnis inne.

Freitag, 03. Juni

Literatur in den Häusern der Stadt - Ist das Kunst oder kann das weg?

Autorenlesung 
Steen T. Kittl / Christian Seahrendt

Preisrekorde, Fälschungsskandale, hohle Massenevents und schriller VIP-Glamour: Das sind Schlagworte, um die sich die Kunstwelt dreht. Doch der eigentliche Sinn der Kunst geht unter all dem Krempel schnell verloren. Und weshalb sieht zeitgenössische Kunst oft so aus, als käme sie frisch aus dem Abfall statt aus dem Atelier? Warum werden dafür auch noch Millionen bezahlt ? Saehrendt und Kittl reden Klartext und gehen dem Irrsinn humorvoll und ohne Rücksicht auf Inkorrektheits-Tretminen oder Fettnäpfchen auf den Grund. Mit »Ist das Kunst oder kann das weg?« legt das Autorenduo endlich den Nachfolgeband des Bestsellers »Das kann ich auch!« vor. Großer Lesespaß für Kunsthasser wie Kunstkenner und für alle, die endlich wissen wollen, warum sich die Auseinandersetzung mit Kunst wirklich lohnt.

Christian Saehrendt (Foto links) ist promovierter Kunsthistoriker und lebt in Berlin und Thun. Steen T. Kittl (Foto rechts) studierte Bildende Kunst, Kulturwissenschaften und Kunstgeschichte. Er arbeitet als freier Kreativdirektor und Texter in Berlin.

Einlass: 17.30 Uhr
Beginn: 18 Uhr
Kartenvorverkauf ab 26. April unter www.kunstsalon.de

Im Anschluss an die Lesung eröffnet um 19.30 Uhr die Ausstellung der Künstler Sabine Bokelberg und Bert Didillon im Q18 des Quartier am Hafens. Dies ist die 2. Ausstellung der Reihe LOVE LETTERS / LIEBESBEWEISE, kuratiert von Linda Nadji. Sie lädt in dieser Reihe Künstler ein, die die gegenseitige Arbeit und Position gut kennen und schon lange verfolgen, in einen Dialog zu treten und gemeinsam vor Ort etwas zu entwickeln.

Freitag, 03. Juni

Sabine Bokelberg & Bert Didillon - Ideal X

Eröffnung: Freitag, 03. Juni 2016, 19.30 Uhr
Begrüßung: Linda Nadji, Kuratorin der Ausstellung

Ausstellungszeitraum: 04. Juni -01. Juli 2016
Öffnungszeiten: sonntags von 14-17 Uhr 
                           und nach Absprache 0152 56190502 Bettina Nampé
Finissage: Freitag, 01. Juli 2016

In der Entscheidungstheorie gibt es eine Entscheidungslogik, die in Situationen der Ungewissheit eingesetzt werden kann. Sie nennt sich Effectuation.
Anstatt Ziel- und Zukunftsorientiert zu handeln, gehen die Akteure von den gegebenen Umständen, den verfügbaren Mitteln und den eigenen Möglichkeiten aus. Zufälle und Unerwartetes werden hierbei als Möglichkeit erwogen und können in den Arbeitsprozess einfliessen.

In diesem Sinne lassen sich Sabine Bokelberg und Bert Didillon auf die gegebenen Umstände ein. Nach ersten Begehungen und vorangegangener Recherche arbeiten sie mit den vorhandenen Gegenständen im Ausstellungsraum und weiterem vorgefundenem Material aus der nahen Umgebung und begeben sich gemeinsam in einen künstlerischen Prozess. In einem gesetzten Rahmen reagieren sie nicht nur auf Raum und Material, sondern auch auf die gegenseitigen Eingriffe.

Die Idee ist, das Vorhandene anzunehmen, damit umzugehen, darauf zu reagieren und somit Schritt für Schritt die Ausstellung zu realisieren.
Die Ausstellung IDEAL X legt seinen Fokus auf das Prozesshafte. Die Technik der Improvisation wird bewusst eingesetzt.