Freitag, 28. April

EL LOKO – Letzte Bilder

Das Quartier am Hafen präsentiert EL Lokos Kunst in einer Ausstellung vom 28. April bis 6. Mai 2017. Es würdigt damit einen seiner Künstler, der seit der Eröffnung des Atelierhauses 2010 dort gearbeitet hat. Die Ausstellung zeigt Arbeiten der letzten Jahre und gibt darüber hinaus einen Einblick in wichtige Schaffensperioden.

Ausstellungseröffnung am Freitag, 28. April 2017 um 19 Uhr
Öffnungszeiten: Sa und So 29. und 30. April 14.00 - 18.00 Uhr
und Mi bis Fr. 3. bis 5. Mai 16.00 - 19.00 Uhr oder n.V.: 0172 7074188
Finissage am Samstag 6. Mai 2017 ab 14 Uhr

EL Loko, geboren 1950 in Togo, zählt zu den renommiertesten zeitgenössischen afrikanischen Künstlern in Deutschland. Nach einer Ausbildung zum Textildesigner in Ghana studierte er Freie Kunst an der Kunstakademie in Düsseldorf, bei den Professoren Crummenauer, Heerich und Beuys. In 35 Jahren künstlerischen Schaffens brachte er ein umfangreiches und dichtes Werk hervor und entwickelte eine eigene Formsprache. Er lebte und arbeitete sowohl in Deutschland als auch in Togo, wo er im September 2016 in seinem Heimatort Pédakondji gestorben ist.

Eine Verbindung zwischen Europa und Afrika zu schaffen und kulturelle Grenzen zu überwinden war EL Loko ein lebenslanges Anliegen, das sich auch in seiner Kunst ausdrückt. Er schuf mit der Werkgruppe „Kosmische Lettern“ eine eigene Schrift und ein kosmisches Alphabet, das sich der Lesbarkeit als Schriftsprache entzieht und doch eine universelle Ausdrucksfähigkeit erhält. In seinen „Weltengesichtern“ porträtierte er den Menschen in seiner unbegrenzten Vielfältigkeit und wusste dabei das Motiv der afrikanischen Maske mit der europäischen Ikonographie zu verbinden. EL Lokos Werk ist ausgesprochen vielseitig und erstreckt sich von Holzschnitten, über Bilder bis hin zu Skulpturen. Er entwickelte sich und seine Kunst stets weiter und doch blieb EL Loko seiner gestalterischen Ausdrucksform immer treu.

Freitag, 26. Mai

Thomas Musehold – Kurze Leben, angetroffen im Zufall der Bücher und der Dokumente

Eröffnung: Freitag, 26. Mai um 19 Uhr
Einführung: Sally Müller
Kuratorin: Jari Ortwig
Performance um 19.30 Uhr angeleitet von Tanja Grix (Theaterpädagogin) mit Texten von Maurice Wernado (Diplombiologe)

Ausstellungsdauer: 27. Mai - 23. Juni 2017
Öffnungszeiten: sonntags von 14-17 Uhr
Finissage: 23. Juni 2017 um 19.30 Uhr

Freitag, 26. Mai

Showing der Tanzresidenz

MARIA GOLDING “ZERO HERO”

Freitag,  26. Mai 2017 um 20 Uhr im Tanzatelier 0.10

Angst ist eine der treibenden (und lähmenden) Kräfte in unserer Welt. Wir wachsen mit Angst auf, gewöhnen uns eine Rhetorik der Angst. Sei es im Elternhaus, in der Schule oder in der Politik. In Zeiten globalisierten Informationsflusses ist es wohl mehr ein Übermaß an Schreckensnachrichten als Unwissenheit, das Angst schürt.

Ist es (un)möglich uns von dieser Angst zu lösen? Was bedeutet es angstfrei zu sein, gar furchtlos? Wie weit können wir gehen? Ein Experiment zu einem Denkmodell. Premiere am 31.5.2017 in der Orangerie - Theater im Volksgarten.

Maria Golding studierte an der Zürcher Hochschule der Künste und dem Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln. Ihre Arbeit setzt einen Fokus auf die Rolle und Beteiligung des Publikums. Sie eröffnet dem Publikum Entscheidungsräume, lädt dazu ein, sich zu positionieren, sich zur Arbeit in Bezug zu setzen und sich zu entscheiden, wie man die Performance erleben möchte. Marias letzte Arbeit “What happened before” wurde im Kulturbunker in ausverkauften Vorstellungen aufgeführt und im Rahmen von “Made in Köln 2016” gezeigt.

FREIER EINTRITT
In Verbindung mit der Ausstellungsreihe des Q18 / Quartier am Hafen

Foto (c) Michael Maurissens