21. September - 21.Oktober 2012

Künstlerhaus Dortmund - Geballte Streuung

In der Ausstellung „Geballte Streuung“ begaben sich die Künstler des KHD in eine kollektive Konfrontation. Mit Werken aus den Bereichen Zeichnung, Installation, Video und Fotografie wurde ein großer abwechslungsreicher Parcours abgesteckt, der zum anregenden Disput einludt. 

Teilnehmende Künstler:

Pat Arnao Malerei / Video / Objektbau
Patrick Borchers Zeichnung / Video
Anett Frontzek Zeichnung / Künstlerbuch / Kunst am Bau
Ulrike Harbach Malerei / Buchillustration / Fotografie
Horst Herz Film / Video
Barbara Koch Objekte / Installation
Linda Opgen-Rhein Zeichnung / Installation
Willi Otremba Malerei
Gaby Peters Mechanische Installation / Video
Dirk Pleyer Objekt / Installation / Malerei
Rona Rangsch Digitale Medien / Installation
Maria Schleiner Druckgrafik / Zeichnung / Installation
Jens Sundheim Fotografie
Elly Valk-Verheijen Malerei / Installation
Adriane Wachholz Zeichnung / Video/Installation
Caspar Walbeck Objekt / Video / Installation
Ulrich Weber Skulptur / Installation
Denise Winter Fotografie / Objekt / Installation

 


 

 

11.Mai - 15.Juni 2012

Claudia Larissa Artz - River und andere Tafelbilder

Das Werk der Malerin Claudia Larissa Artz ist eine ständige Entwicklung aus dem Gesehenen und dem Inneren. Im Quartier am Hafen zeigte sie mit der Ausstellung “River und andere Tafelbilder“ ausgewählte Arbeiten der letzten fünf Jahre. Sie nimmt in ihren aktuellen Arbeiten Bezug zu ihrem Wohnort Köln.

Für die Serie „River“ beobachtete die Künstlerin, die an der Kunstakademie Düsseldorf studiert hat und Meisterschülerin von Helmut Federle ist, einen ganzen Jahreszyklus lang die farbliche Veränderung des Rheins. Diese Farben übertrug sie auf 100 Blätter, die eine Komposition aus unzähligen Schichten selbst angeriebener Farbpigmente sind. Der sich immerfort verändernde Fluss steht für die Kontinuität der Veränderung, denn das große Thema von Claudia

Larissa Artz ist das Wachstum. Die im Mai 2012 aktuelle Serie ihrer großformatigen Bilder trug den hierzu passenden Titel „Saltus“. Ausdrucksstarke Formen und Farben, die durch die Art des Pinselstrichs verstärkt werden, lassen dem Betrachter die Wahl, auf welchen Bildausschnitt er sich konzentrieren möchte, denn es gibt keinen Anfang und kein Ende, kein Zentrum und keine Peripherie.
„Saltus“ zeigt das Wachstum, aber auch dass jeder Sprung ins Leere führen kann – ein Scheitern möglich ist.

Claudia Larissa Artz möchte in ihren Bildern nicht das persönliche Schicksal darstellen, sondern eine allgemein gültige Form finden, die Ohnmacht, Angst und Freude ausdrückt.